Wir sind eine kleine Gemeinde mit einer großen Adresse: Plantage 22. Hier gibt es genug Raum, damit etwas wachsen kann. Hier dürfen sich unterschiedliche Menschen frei entwickeln und ihren eigenen Platz in der Kirche und in ihrem Leben finden und einnehmen.
Das Gelbklinkerhaus im Gewerbegebiet Plantage ist baulich ein Kontor mit Rampe und lässt nicht ahnen, dass darin eine Kirche zuhause ist. Eigentlich sogar zwei Kirchen: Wir, die Adventgemeinde, Teil der weltweiten christlichen Freikirche „Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten“und unsere Gäste, die Untermieter „Iglesia ni Cristo, Locale of Bremen“.
Wir wollen in undogmatischer Weise den christlichen Glauben leben und feiern. Wir wollen dabei authentisch sein, offen für alles, was uns im Leben begegnet und herausfordert. Wir wollen wertungsfrei miteinander umgehen. Für uns ist Gott eine Realität - von jedem unterschiedlich verstanden und individuell erlebt. Die wichtigsten Inhalte unseres Glaubens kann man zusammenfassen mit dem Gedanken aus der Bibel „Gott ist Liebe“. Wir wollen das verstehen, ausleben und weitergeben.

Wir sind uns unserer Tradition bewusst, wir verstehen unsere Herkunft, gestalten aber unsere Werte kreativ neu, so dass sie zu den unsrigen werden.
In der Freiheit, die die Gemeinde jedem Mitglied und jedem Gast zugesteht, konnte sich seit 2003 eine Künstlergruppe etablieren. Neben originellen Gottesdienstformen sind Kunstausstellungen inzwischen ein herausragender Bestandteil unserer Gemeindearbeit.
Kreativität ist die Sprache Gottes, die dem Chaos und der Leere begegnet, ein Vermächtnis des Schöpfers an die Menschen. Somit ist kreatives Denken und Handeln ein wesentlicher Baustein für unsere Gemeinde und ihre gesellschaftsrelevante Entwicklung.

Geschichte:
1998 gegründet, wuchs die Gemeinde von 27 Gründungsmitgliedern schnell auf gut 60 an. Es waren hochkreative, lebendige Jahre. Viele Jugendliche, viele Gäste, viele Aktivitäten. Durch Wegzug und Lebensveränderungen änderte sich die Anzahl der aktiven Mitglieder im Laufe der Jahre. Heute variiert der Gottesdienstbesuch zwischen 15 und 30 Besuchern.